Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas

Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas

Am liebsten blogge ich meine Rezepte direkt nach dem Backen. Nur geht sich das leider nicht immer aus. Dann stehe ich plötzlich da mit einer Menge unveröffentlichter Rezepte, über die ich dringend einen Beitrag schreiben sollte. Dieses herrliche Erdnussbutter-Dessert im Glas etwa wartet seit Anfang August auf seine Veröffentlichung – höchste Zeit, dass ich es euch vorstelle!

Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas

Das Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas ist eine Abwandlung der Gefrorenen Erdnussbutter-Schoko-Tarte nach einem Rezept aus Roy Fares United States of Cakes*. Ich finde die Tarte vom Geschmack her richtig großartig – Oreo-Boden, Schokoladeganache, Erdnüsse, eine dicke Schicht einer halb gefrorenen sündhaften Erdnussbuttercreme, mehr Schokolade und Erdnüsse obendrauf. Einfach köstlich!

Allerdings muss die Tarte jedes Mal, wenn man ein Stück abschneidet, aus der Kühltruhe genommen werden und etwas antauen. Danach kommt sie wieder in die Kühltruhe. Das geht so, bis sie aufgegessen ist. Herausnehmen, Antauen, Abschneiden, Einfrieren.

Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas

Ich fand das unpraktisch. Daher habe ich die Tarte in ein Dessert im Glas umgewandelt. So kann sich jeder seine Portion holen, sie je nach Vorliebe antauen lassen oder nicht und genießen. Die restlichen Portionen bleiben tiefgekühlt und ersparen sich die ständigen Temperaturstürze.

Die Zubereitung des Desserts ist einfach. Der Boden besteht aus kleingehackten Oreo-Cookies. Darüber kommen Schokoladeganache und gehackte Erdnüsse, dann die Erdnussbuttercreme. Ich habe dafür eine Mischung aus einem Erdnussmus aus dem Reformhaus und Erdnussbutter verwendet und fand den Geschmack feiner als mit reiner Erdnussbutter. Ob ihr diese Mischung oder nur Erdnussbutter verwenden wollt, liegt bei euch. Ich gebe beim Rezept beide Varianten an.

Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas

Für das Topping habe ich großzügig geschmolzene Schokolade und gehackte Erdnüsse auf der Creme verteilt. Ich fand das eine gute Idee, weil ich knackige Schokolade in Verbindung mit einer Creme sehr gerne mag.

Allerdings habe ich beim Verspeisen der Desserts gemerkt, dass sich die gefrorene Schokolade nur schwer in kleine Stücke teilen lässt. Vor allem, wenn man das Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas noch fast gefroren genießt. Da kommt es schon mal vor, dass man ein recht großes Stück Schokolade im Mund hat. Aber wie gesagt, ich mag das!

Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas

Wenn ihr lieber ein weiches Topping auf eurem Dessert wollt, gebt ihr besser Schokoladeganache über die Erdnussbuttercreme. Die wird beim Einfrieren zwar auch hart, aber nicht so hart wie Schokolade pur. Ich gebe euch die Zutaten dafür beim Rezept an.

Das Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas sollte vor dem Essen unbedingt Zeit zum Antauen bekommen, dann schmeckt es am besten! Einige Familienmitglieder konnten nicht so lange warten und haben die Desserts mehr oder weniger tiefgekühlt genossen, wie einen Eisbecher. Ich persönlich finde das Dessert und vor allem die Creme leicht angeschmolzen viel besser. Dann kommen der feine Erdnuss-Geschmack und vor allem die unglaublich cremige Konsistenz der Erdnussbutterschicht besser zur Geltung. Dazu die knackigen Erdnüsse, die Schokolade – ein Traum!

Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas

Das Dessert schmeckt natürlich bei Hitze besonders gut. Ich kann es mir aber auch als feinen Nachtisch im Winter sehr gut vorstellen, zu Weihnachten zum Beispiel. Das ist zwar noch sehr weit hin, aber merkwürdigerweise habe ich vor meinem inneren Auge ein Bild von diesem Dessert auf einer weihnachtlichen Tafel. Vielleicht deshalb, weil Blogger der Jahreszeit oft ein bisschen voraus sind?

Wenn ihr das Dessert etwas weniger üppig wollt, könnt ihr es auch auf mehr als acht Gläsern verteilen!

Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas

Mit dem Erdnussbutter-Dessert mache ich mit beim Blogevent Knuspersommer von Sarah vom Knusperstübchen. Sie veranstaltet ihren Knuspersommer mit Lieblings-Sommerrezepten jedes Jahr mit viel Liebe und Herz. Ich bin „Stammkunde“ und immer sehr gerne dabei! Diesmal schaffe ich die Teilnahme gerade noch auf den allerletzten Drücker; das Event endet heute. Herzlichen Dank für´s Organisieren, Sarah!

  • Portionen: 8-12 Gläser, je nach der Größe der Gläser und dem Appetit
  • Drucken

Boden
16 Oreos

Schokoladenganache und Erdnussschicht
150 g dunkle Schokolade, laktosefrei
150 ml Schlagrahm, laktosefrei
60 g gesalzene Erdnüsse, grob gehackt

Erdnussbuttercreme
250 g Erdnussmuss (Alternative: 250 g cremige Erdnussbutter, also gesamt 350 g Erdnussbutter)
100 g Erdnussbutter, cremig
400 g Frischkäse, laktosefrei
50 ml Schlagrahm, laktosefrei
100 g brauner Zucker
1 EL Vanillezucker
250 g Schlagrahm, laktosefrei

Dekoration
80 g gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
75 g dunkle Schokolade, laktosefrei
(Alternativ: Schokoladeganache aus 50 g dunkler Schokolade, laktosefrei, und 50 g Schlagrahm; Zubereitung wie bei der Ganache für die Schokoladeschicht)

Zubereitung
1. Die Oreo-Kekse grob hacken und auf 8 Gläser verteilen.
2. Die Schokolade fein hacken und in eine Schüssel geben. Den Schlagrahm in einem kleinen Topf aufkochen lassen, dann über die Schokolade gießen. Eine Minute stehen lassen. Mit einem Kochlöffel rühren, bis die Schokoladenganache glatt ist. Über die gehackten Oreos geben und mit einem Löffel bis zum Rand verstreichen. Die gehackten Erdnüsse gleichmäßig darauf verteilen. Die Gläser in die Tiefkühltruhe stellen und kühlen, bis die Creme zubereitet ist.
3. Frischkäse, 50 ml Schlagrahm, Erdnussmus, Erdnussbutter, braunen Zucker und Vanillezucker mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer schaumig rühren. Nach und nach die 250 ml Schlagrahm zugeben und jeweils gründlich unterrühren. Schlagen, bis die Mischung cremig und zugleich fest ist. Die Gläser aus der Kühltruhe holen, die Creme gleichmäßig darauf verteilen.
4. Die dunkle Schokolade in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. (Alternativ: Eine Schokoladenganache aus Schlagrahm und Schokolade zubereiten; Vorgehensweise wie bei Schritt 2. beschrieben). Die Schokolade oder die Schokoladenganache auf den Gläsern verteilen, die gehackten Erdnüsse dekorativ darüber streuen. Die Gläser mindestens 6 Stunden in der Kühltruhe kühlen. Vor dem Essen etwa 15-20 Minuten stehen lassen, damit die Desserts antauen können.

Erdnussbutter-Oreo-Dessert im Glas

*Werbung / Affiliate Link. Wenn ihr über diesen Link bestellt, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch bleibt der Kaufpreis gleich. Danke für eure Unterstützung!

12 Comments

  1. Ach du liebe Eva,
    Du weißt womit du mich kriegen kannst! Ich komme gerade vom Strand, die Haut noch von der italienischen Sonne gewärmt. Da wünschte ich mir eines deiner Gläschen hier zu mir. Hach, was hätte ich da jetzt Lust drauf!
    Ganz liebe Grüße Maren

  2. Hallo Eva!
    Dieses tolle Dessert schmeckt ja bestimmt auch ohne Einfrieren!?
    Schöne Grüße aus der Steiermark
    Erika

    • Eva Dragosits

      Liebe Erika,
      ja natürlich 🙂 ! Das Einfrieren gibt aber einen Extra-Kick, finde ich. Der Kontrast knackig-cremig wird dadurch deutlicher. Aber auch ohne Einfrieren ist es richtig gut; gekühlt sollte es aber auf jeden Fall sein 🙂 !
      Liebe Grüße
      Eva

  3. Das klingt wirklich herrlich, liebe Eva. Und passt eigentlich auch zu herbstlichen Temperaturen.
    Liebe Grüße,
    Elli

  4. Liebe Eva, das Rezept für Erdnussbutter Oreo Dessert im Glas hört sich super lecker an. Schade, dass es tiefgekühlt werden muss. Ich habe keinen Gefrierschrank, also kann ich es nicht ausprobieren 🙁
    LG. Diana

    • Eva Dragosits

      Oje, kein Gefrierschrank? Schade. Eine Leserin hat mir schon vorgeschlagen, das Dessert gar nicht erst einzufrieren – ich glaube, dass es gut gekühlt ebenfalls schmeckt 🙂 ! Die Creme ist jedenfalls ein Gedicht!
      Liebe Grüße
      Eva

  5. Liebe Eva, das Dessert ist eim Traum. Ich schwebe allein beim Durchlesen des Textes auf Wolke 7☁️. Ganz toll gemacht. Liebe Grüße Stefanie

    • Eva Dragosits

      Danke, Stefanie, das ist aber ein liebes Kompliment 🙂 ! Wenn es schon beim Durchlesen glücklich macht, dann ist das Rezept gelungen 🙂 !
      Liebe Grüße
      Eva

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*