Kaffee-Blechkuchen

Kaffee-Blechkuchen

Der Kaffee-Blechkuchen ist „Kaffee und Kuchen“ in einem: Der Kaffee ist nämlich schon im Kuchen drin, als feine Granulat-Schicht, kombiniert mit Zimt-Zucker. Der saftige Kuchen mit aromatischem Kaffeegeschmack schmeckt perfekt zu einer Tasse Kaffee – für mich ist das der ideale Kuchen für´s Nachmittags-Tief. Oder ein dekadenter Kuchen für´s Sonntags-Frühstück!

Kaffee-Blechkuchen

Infos zu Rezept und Zubereitung

Ich mag ja einfache Rezepte mit Kick richtig gerne. Der Kaffee-Blechkuchen ist so ein Kuchen: Der Teig ist fix zusammengerührt und wirklich einfach zu machen. Der Kick kommt von der Füllung: Die Hälfte des Teiges wird in der Form glattgestrichen und mit einer Schicht aus Kaffee-Granulat und einer Zimt-Zucker-Mischung bestreut. Darüber kommt der restliche Teig. Zuletzt wird noch mehr Zimt-Zucker-Mischung darüber verteilt. Dann wird auch schon gebacken.

Das Ergebnis ist ein saftiger Kaffee-Blechkuchen, der wunderbar nach Kaffee und Zimt schmeckt. Und nach Karamell: Ich habe Vollrohrzucker verwendet; der sorgt für einen dunklen, aromatischen Karamellgeschmack. Beim Originalrezept wird dunkelbrauner Zucker verwendet. Den hatte ich aber nicht daheim. Ich dachte, Vollrohrzucker kommt dem am nächsten.

Das Rezept für den Kaffee-Blechkuchen habe ich aus Donna Hays neuem Backbuch Modern Baking* (Werbung). Ich bin von diesem Buch begeistert; momentan ist es mein Lieblings-Backbuch. Die Fotos sind wunderschön, die Rezepte unglaublich kreativ und vielfältig. Ich habe noch nicht einmal das erste Drittel des Buchs durchgeblättert – und schon jede Menge spannende Rezepte entdeckt und mit dem Backen begonnen!

Kaffee-Blechkuchen

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Kaffee-Blechkuchen

  • Portionen: 1 Backrahmen mit 20 x 30 cm, ca. 24 Stück
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Zutaten
Teig
375 g Mehl
2 ½ TL Backpulver
330 g feiner Zucker
4 Eier
375 ml Milch, laktosefrei
250 g Butter, geschmolzen (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)
2 TL Vanillepaste oder 2 EL Vanillezucker

Zimt-Zucker-Schicht
175 g Vollrohrzucker oder dunkelbraunen Zucker
2 TL gemahlener Zimt

Außerdem
3,8 g / 2 Sticks hochwertiges Instant-Kaffeegranulat
60 g Butter, geschmolzen (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)

Zubereitung
1. Das Backrohr auf 160° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und einen Backrahmen in der Größe von 20 x 30 cm darauf stellen.
2. Vollrohrzucker und Zimt mischen.
3. Das Mehl und das Backpulver in eine große Schüssel sieben. Zucker, Eier, Milch, geschmolzene Butter und Vanillepaste oder Vanillezucker dazu geben. Mit dem Handmixer auf niedriger bis mittlerer Stufe zu einem glatten Teig rühren; nicht zu lange rühren.
4. Die Hälfte des Teiges in den Backrahmen geben und glattstreichen. Das Instant-Kaffeegranulat gleichmäßig darüber verteilen, dann die Hälfte des Zimt-Zuckers darüber streuen. Den restlichen Teig vorsichtig darüber geben und glattstreichen; die Kaffee-Zimt-Zucker-Schicht sollte komplett bedeckt sein. Den restlichen Zimt-Zucker gleichmäßig darüber geben. Die geschmolzene Butter darüber träufeln.
5. Den Kuchen je nach Backrohr 50-55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn du ein Holzstäbchen in den Kuchen steckst, sollte kein Teig daran kleben bleiben. Den Kuchen aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen, dann in Stücke schneiden.

Kaffee-Blechkuchen

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10 Comments

  1. Mmh, wie köstlich! Dem Kuchen sieht man die Saftigkeit an. Da möchte ich sofort zugreifen.
    Solche Bücher, wie du das von Donna Hay beschreibst, bescheren uns Glücksmomente, nicht wahr? Man hat sie immer auf dem Tisch liegen und mag sie gar nicht ins Regal räumen. Ich bin gespannt was du uns noch daraus backst.
    Habt einen schönen Sonntag, liebe Eva!
    Maren

    • Eva Dragosits

      Oh ja, da hast du absolut recht 🙂 ! Manche Backbücher sind so spannend wie ein Krimi, finde ich!
      Liebe Grüße
      Eva

  2. Ich bin kein großer Kaffee Fan, aber ein Stück von diesem Kuchen würde ich trotzdem probieren wollen.
    LG, Diana

    • Eva Dragosits

      Echt, du magst keinen Kaffee?!? Glaub mir, wenn man mal anfängt damit, dann gewöhnt man sich dran und irgendwann kann man nicht mehr ohne 🙂 ! Du kannst bei diesem Kuchen die Menge an Kaffee auch verringern 😉 , der schmeckt trotzdem toll!
      Liebe Grüße
      Eva

  3. Also ich fand den Kuchen auch sehr ansprechend und hab ihn nach gebacken, der Teig war sehr flüssig obwohl ich mich genau an das rezept gehalten habe. Er wurde dann auch nicht so hoch wie auf den Fotos und war auch etwas speckig. Irgendwas hab ich wohl falsch gemacht nur was?

    • Eva Dragosits

      Hm, das ist komisch. Vielleicht hast du die flüssige Mischung und das Mehl zu lange oder zu heftig zusammengerührt? Mir fällt sonst kein Grund ein, warum der Kuchen speckig werden sollte 🙁 . Schade jedenfalls, dass es nicht geklappt hat! Tut mir Leid, dass ich dir nicht wirklich weiterhelfen kann!
      Liebe Grüße
      Eva

  4. Also ich hab den Kuchen jetzt zum 3. mal gebacken, also aller gute Dinge sind 3, den jetzt hat es endlich geklappt und ich weiß auch warum es die ersten beide Male nicht geklappt hat, ich habe keinen normalen Zucker benutzt sondern Xucker einfach wegen den Kalorien.
    Dumm gelaufen 🙂

    • Eva Dragosits

      Da bin ich jetzt aber erleichtert, dass es endlich geklappt hat 🙂 ! Ich wusste nicht, dass Xucker andere Backeigenschaften hat als Zucker – wieder etwas dazugelernt! Vielen Dank für diese Info 🙂 !
      Liebe Grüße
      Eva

  5. Leider wurde auch bei mir der Teig sehr dünnflüssig und ist nicht durchgebacken obwohl ich normalen Zucker verwendet habe und die Backzeit verlängert habe. Schade um die Zutaten. Kühlschrank leer, Kuchen im Müll

    • Eva Dragosits

      Hallo Kati,
      hast du die Stäbchenprobe gemacht? Backrohre sind sehr unterschiedlich. Meines ist eher langsam, und bei mir war der Kuchen nach der angegebenen Backzeit fertig. Falls ein Kuchen oben zu dunkel wird, aber noch nicht durch ist, kann man ihn mit Alufolie abdecken und weiterbacken, bis er durch ist.
      Schade, dass es nicht geklappt hat!
      Liebe Grüße
      Eva

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