Kirschblech mit Streuseln

Kirschblech mit Streuseln

Bei mir ist blogmäßig momentan komplett die Luft draußen. Blogger-Burn-out, wie es so schön heißt. Deshalb bekommt ihr von mir heute keinen langen Text, sondern nur ein paar Bilder von diesem Kirschblech mit Streuseln und das Rezept.

Kirschblech mit Streuseln

Kirschblech mit Streuseln

Das Kirschblech besteht aus Hefeteig, jeder Menge Kirschen und köstlichen Streuseln. Ich habe ein Rezept aus Karl Neefs 52 Sonntagskuchen* dafür leicht adaptiert. Unter anderem habe ich die doppelte Menge Streusel verwendet. Bei Streuseln ist mehr einfach mehr!

Kirschblech mit Streuseln

Der Kuchen schmeckt meiner Meinung nach perfekt. Viele Kirschen, viele zimtige Streusel, dazu ein leichter Hefeteig – ich mag diese Kombination sehr gerne!

Kirschblech mit Streuseln

Das Kirschblech mit Streuseln schmeckte auch noch am nächsten Tag mega-lecker; ich fand es sogar besser als am ersten Tag. Normalerweise trocknet Hefeteig ja sehr schnell aus und ist nicht mehr so gut wie frisch aus dem Ofen. Nicht so bei diesem Kuchen! Der war am nächsten Tag immer noch richtig saftig.

Kirschblech mit Streuseln

Ein Wort noch zur Backzeit: Ich habe den Kuchen ein paar Minuten zu lange im Backrohr gelassen. Er war daher unten ziemlich braun und fest. Ich gebe euch beim Rezept die Backzeit so an, wie sie meiner Meinung nach passen müsste – aber ihr wisst ja, jeder Ofen bäckt anders. Behaltet das Kirschblech in der letzten Viertelstunde einfach im Auge und macht die Stäbchenprobe, wenn ihr glaubt, dass der Kuchen fertig ist! Einen schönen Sonntag wünsche ich euch noch!

Kirschblech mit Streuseln

Kirschblech mit Streuseln

Kirschblech mit Streuseln


Zutaten
200 ml Milch, laktosefrei
1 Packung Trockenhefe
500 g Mehl
60 g Zucker
8 g Salz
1 Ei, Zimmertemperatur
2 Eigelb, Zimmertemperatur
50 g weiche Butter (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)
1 EL Vanillezucker
Abrieb von ¼ Zitrone, unbehandelt

Belag
50 g Biskotten (= Löffelbiskuits)
ca. 1,7 kg knackige Kirschen, entsteint

Streusel
300 g Butter (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)
300 g Zucker
440 g Mehl
1 EL Zimt

Zubereitung
1. Die Milch leicht erwärmen; sie soll lauwarm sein, aber auf keinen Fall heiß. Die restlichen Zutaten für den Teig in eine große Rührschüssel geben. Die Milch dazu geben. Alles mit der Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem glatten Teig schlagen, mindestens 5 Minuten lang. Die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch bedecken, den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten rasten lassen.
2. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Das Backblech vorheizen auf 180° C Ober-/Unterhitze.
3. Den Hefeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck in der Größe des Blechs ausrollen und das Blech geben. Wenn vorhanden, einen Backrahmen um den Teig stellen. Den Teig mit einem sauberen Küchentuch bedecken und eine halbe Stunde gehen lassen.
4. Während der Teig ruht, die Biskotten (Löffelbiskuits) in einen sauberen Plastikbeutel geben und mit dem Nudelholz zu kleinen Bröseln klopfen. Die Streusel vorbereiten: Butter und Zucker mit der Küchenmaschine glatt rühren. Das Mehl und den Zimt dazu geben und bei niedriger Stufe weiterrühren, bis sich grobe Streusel bilden. Alternativ Mehl und Zimt mit der Hand einarbeiten und zwischen den Handflächen Streusel reiben.
5. Nach der halben Stunde Gehzeit die Biskottenbrösel auf dem gegangenen Teig verteilen. Die Kirschen gleichmäßig darüber geben. Zuletzt die Streusel auf dem Kirschblech verteilen. Im Backrohr je nach Ofen ca. 35-40 Minuten backen (ich: 45 Minuten; das war um 5 Minuten zu viel).  Das Kirschblech aus dem Backrohr nehmen und abkühlen lassen.

Kühl aufbewahren!

Kirschblech mit Streuseln

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12 Comments

  1. Liebe Eva,
    es tut mir ein wenig leid, wenn ich lese, dass bei dir im Moment die Luft raus ist. Das bedeutet aber nicht, dass ich es nicht verstehe. Gerade jetzt im Sommer hat man eigentlich mit Haus und Garten viel um die Ohren oder man möchte einfach nur das Wetter genießen.
    Setze dich nicht unter Druck! Oder mache es so wie heute, um es nicht ganz abreißen zu lassen. Übrigens liebe ich Streuselkuchen. Nur mit dem Hefeteig stehe ich immer ein bisschen auf Kriegsfuß, weil ich ihn, wie du schon schreibst, nur wenn er ganz frisch ist, mag. Aber dieser scheint ja eine Ausnahme zu sein.

    Lass die Ohren nicht hängen, sondern poste einfach mal etwas seltener oder gönne dir eine kleine Auszeit.
    Ich drück dich!
    Maren

    • Eva Dragosits

      Das ist lieb von dir, Maren! Danke für´s Drücken 🙂 ! In letzter Zeit war es wirklich zu viel, aus genau den Gründen, die du genannt hast. Meine Woche müsste 10 Tage haben, damit ich alle meine Pläne mit Haus, Garten, Familie, Blog und “Zeit für mich” umsetzen kann.! Vielleicht blogge ich in nächster Zeit einfach ein bisschen weniger. Ich mache mir keinen Druck; meistens kommt ja nach einer kleinen Pause die Motivation für´s Bloggen wieder zurück 🙂 . Es passiert ja nichts, wenn man sich eine Auszeit nimmt!
      Der Hefeteig beim Kirschblech ist übrigens ein “ganz normaler” Hefeteig. Er bleibt aber saftig, weil die vielen Kirschen ein bisschen Saft abgeben 🙂 !
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
      Eva

      • Es passiert wirklich nichts, Eva! Ich habe mich selbst gewundert, dass in den vier Wochen Pause überhaupt kein Einbruch stattgefunden hat (allerdings auch kein Anstieg 🙂 ). Aber mal ehrlich? Kommt’s uns darauf an? In erster Linie soll es doch Spaß machen und da ist es manchmal wirklich hilfreich mal Fünfe gerade sein zu lassen. In diesem Sinne … hab eine schöne Woche !
        Maren

        • Eva Dragosits

          Keinerlei Einbruch?!? Wow. Das ist ja super 🙂 – oft hört man so richtige Schauermärchen! Danke für diese ehrliche Info. Das macht mir Mut und nimmt den Druck 🙂 !
          Liebe Grüße in den Norden! Eva

          • Ja, ehrlich! Ich war restlos erstaunt! Ich denke mal, wir sind lange genug dabei und haben eine große Menge Rezepte angesammelt von denen die Leser, neue wie alte, profitieren. Klar, war auch mal ein Tag, wo etwas weniger war, aber dann gab es auch Tage, bei denen es richtig gut war, ohne, dass ich einen Finger gerührt habe. Wegen der DSGVO hatte ich mich ja auch auf den Social Media total zurückgezogen. Kurzum, entspanne dich ruhig. ❤️ Wir brauchen nicht die Welt retten … wir backen nur Kuchen! 😉

          • “Wir brauchen nicht die Welt retten, wir backen nur Kuchen”?!? Wo hast du denn den Spruch her, Maren?!? Der ist grandios! Mein neues Motto 🙂 ! Danke dir, das hilft mir wirklich weiter 🙂 !
            Das mit den Zahlen erlebe ich ähnlich. Ich schätze mal, wir sind mit unseren Rezepten im Netz recht stabil unterwegs. Kleine Pausen scheinen da wenig auszumachen!

  2. Der Spruch ist nicht von mir, sondern von Patrick Rosenthal. Damit hat er mich auch schon mal beruhigt . Genial, oder? Den sag ich mir immer vor, wenn ich anfange, mich selbst unter Druck zu setzen.

  3. Liebe Eva, für jemand der in Blogger Burn Out ist, hast du aber viel geschrieben. Wenn ich so eine Phase habe, dann schreibe ich meistens nur eine Zeile 🙂 Aber Kopf hoch…es wird schon wieder…jeder hat hin und wieder so eine Phase…nach einer kurzen oder längeren Pause hat man wieder die Kraft, Energie und Lust mehr zu schreiben. Und ich freue mich sowieso über jedes Rezept…egal ob du einen Roman schreibst oder kurz und knapp sagst: “heute gibt es kein Kirschblechkuchen mit Streusel” (der übrigens sehr lecker aussieht).
    LG, Diana

    • Eva Dragosits

      Nur eine Zeile?!? Super, dann kann ich mich ja noch kürzer halten als diesmal! Für mich war das ein Mini-Text 🙂 ! Aber du hast recht, ich habe mir auch schon überlegt, in solchen unmotivierten Phasen einfach nur das Rezept und eine sehr kurze Einleitung zu schreiben. Samt Bildern, natürlich. Dann würde das Bloggen nicht abreißen und die Beiträge wären schneller verfasst 🙂 ! Danke für dein Feedback 🙂 !
      Liebe Grüße und eine schöne Woche!

  4. „Wir brauchen nicht die Welt retten, wir backen nur Kuchen“ GENIAL
    Ich mag auch deinen kurzen Beitrag ! Schönen Sommer – Pause soll sein !
    Liebe Grüße Barbara

    • Eva Dragosits

      Danke, Barbara 🙂 ! Dieser Spruch kann wirklich motivieren, einfach super 🙂 !
      Liebe Grüße
      Eva

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