Ribiseltaler

Ribiseltaler

Ein Keks-Rezept geht sich glatt noch aus vor Weihnachten! Ich glaube zwar kaum, dass so kurz vor Weihnachten noch jemand Lust zum Keksebacken hat – aber vielleicht schmecken euch die Ribiseltaler nächstes Jahr!

Ribiseltaler

Ich erinnere mich allerdings noch sehr gut an Weihnachtsfeiertage, die ich Kekse-backend in der Küche verbrachte. Ich kam damals kurz vor Weihnachten vom Studium nach Hause, und es war kein einziges Keks daheim. Nicht immer ist die Weihnachtszeit besinnlich und schön, für Kekse war zu dieser Zeit keine Energie übrig. Ich habe dann bis in den Jänner hinein Kekse gebacken, um irgendwie eine Weihnachtsstimmung zu schaffen. Vielleicht gibt es also doch jemanden, der, aus welchen Gründen auch immer, erst jetzt mit dem Backen beginnt und sich über das Rezept freut!

Ribiseltaler

Das Rezept für die Ribiseltaler ist mein eigenes. Zu meinen Lieblingskeksen gehören – neben den Knusperle, den Kokosecken und den Wachauer Krapferl – die Linzer Augen nach dem Rezept meiner Wiener Oma. Der Mürbteig ist fantastisch – es wäre doch schade, wenn er nur für die Linzer Augen verwendet wird, finde ich.

Ribiseltaler

Ich habe für die Ribiseltaler diesen feinen Mürbteig rund ausgestochen und die Kekse nach dem Backen mit Ribiselmarmelade gefüllt. Zu der säuerlichen Marmelade passt Schokoglasur optimal. Wer sich die Arbeit sparen möchte, bestreut die gefüllten Taler einfach mit Staubzucker. Schmeckt auch!

Ribiseltaler

Ihr könnt die Taler dekorieren wie ihr wollt, mit Zuckerstreusel, Schokostreusel, geriebenen Nüssen, Walnusshälften oder geschälten halbierten Mandeln. So sieht jedes Keks anders aus, der Keksteller wird richtig bunt damit!

Ribiseltaler

Wenn ihr ganz genau hinschaut, könnt ihr übrigens einen fotografischen Mega-Fehler auf den Bildern sehen: Ich spiegle mich in den Christbaumkugeln, wie ich die Ribiseltaler fotografiere 😊 ! Meine Schirmlampen kann man auch super erkennen – ich habe mir so viel Mühe gegeben mit dem Set, und dann so etwas! Aber egal, ich stehe dazu. Ich bin nicht perfekt, und das ist gut so!

Ribiseltaler

Jetzt wünsche ich euch noch ein schönes Fest und erholsame, feine Feiertage! Ich brauche selber dringend ein paar Tage Pause und freue mich auf gemütliche Tage und Erholung!

Ribiseltaler

  • Portionen: Je nach Größe ca. 120 Stück
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Zutaten
560 g Mehl
420 g Butter, kleingeschnitten, (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)
210 g Zucker
4 Dotter
Ribiselmarmelade (=Marmelade von roten Johannisbeeren)

Schokoladeglasur
200 g dunkle Schokolade, laktosefrei
3 EL Butter (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)
1 EL Kokosfett (Ceres)

Dekoration
Zuckerperlen
halbierte geschälte Mandeln
geriebene Nüsse

Zubereitung
1. Die Zutaten in der Küchenmaschine oder von Hand zu einem Mürbteig kneten. Etwa eine Stunde kühl rasten lassen.
2. Backrohr auf 170°C Umluft vorheizen. Backbleche mit Backpapier bedecken.
3. Die Arbeitsfläche bemehlen. Etwa die Hälfte des Teiges dünn ausrollen. Mit einem runden Ausstecher mit 3 cm Durchmesser Kekse ausstechen. Die Kekse auf die Backbleche geben und je nach Backrohr ca. 8-11 Minuten lang zart backen. Während des Backens im Auge behalten: die Kekse sollten nicht braun werden. Auf dem heißen Blech etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter oder Teller geben. Vorsicht, sie sind sehr zerbrechlich, wenn sie heiß sind!
Mit der zweiten Teighälfte ebenso verfahren. Die Teigreste erneut zusammenkneten und wenn nötig kurz kühlen, sodass der Teig nicht klebt. Dann weiterverarbeiten wie beschrieben.
4. Wenn alle Kekse gebacken und ausgekühlt sind, die Ribiselmarmelade in einem kleinen Topf aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die Böden mit der warmen Marmelade bestreichen und je einen Deckel daraufsetzen.
5. Für die Schokoladeglasur die Schokolade in kleine Stücke schneiden und zusammen mit der Butter und dem Kokosfett in einem kleinen Topf im Wasserbad oder auf dem Herd bei niedriger Hitze schmelzen. Die Kekse mit Glasur bestreichen, mit Zuckerperlen bestreuen oder mit halbierten Mandeln belegen.

Die Kekse in einer luftdichten Keksdose kühl aufbewahren.

Ribiseltaler

4 Comments

  1. Hallo Eva!
    Danke für dieses schöne Rezept.
    Ich wünsche dir und deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest und für 2018 viel Gesundheit, Glück und Erfolg.
    Danke für deine tollen Rezepte.

    Liebe Grüße
    Erika aus der Steiermark

    • Eva Dragosits

      Hallo Erika,
      das ist aber lieb von dir! Vielen Dank für die guten Wünsche!
      Dir und den deinen ebenfalls ein schönes Fest und alles Gute für das neue Jahr!
      Eva

  2. Liebe Eva, die Ribiseltaler sehen so lecker aus. Dieses Jahr backe ich nichts mehr, aber vielleicht klappt es nächstes Jahr.
    Das Problem mit den Reflexionen in den Weihnachtskugeln kenne ich gut. Darum nehme ich keine spiegelde Kugeln mehr.
    Falls wir uns nicht mehr hören wünsche ich dir frohe Feiertage!
    LG, Diana

    • Eva Dragosits

      Ich kenne das Problem mit den spiegelnden Kugeln jetzt auch 🙂 ! Aus Fehlern lernt man!
      Dir auch schöne Feiertage und gute Erholung!
      Liebe Grüße
      Eva

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