Kaffeekekse auf Teller Nahaufnahme

Kaffeekekse

Die Kaffeekekse sind mein letztes Rezept für euch vor Weihnachten. Nach all der Hektik und dem anstrengenden Dezember wird es höchste Zeit für ein paar ruhige, gemütliche Tage. In meiner Wunschvorstellung sitze ich mit einer Tasse Kaffee, einem Teller voller Kekse, einem spannenden Buch und einer brummenden Katze auf dem Sofa. Mal sehen, ob sich das umsetzen lässt!Kaffeekekse auf Teller

Eigentlich mag ich Kaffee in Torten, Kuchen und Keksen nicht so gerne. Ich weiß gar nicht, wann ich diese Abneigung entwickelt habe, es muss schon sehr lange her sein. Ich erinnere mich dunkel an üppige Geburtstagstorten mit einer Kaffee-Sahne-Füllung, die nicht so richtig meins waren. Ich habe seitdem alles Süße mit Kaffeegeschmack gemieden, mit Ausnahme von Tiramisu. Das ging komischerweise immer.

Teller mit Kaffeekeksen von oben

Vor gut einem Monat allerdings habe ich meine Abneigung gegen Kaffee im Gebäck überwunden, und zwar dank des Dänischen Traumkuchens. Den habe ich hauptsächlich deswegen gebacken, weil ich mir die Kombination von Kaffee, Kokos und Karamell nicht so recht vorstellen konnte, und weil man ja als Foodbloggerin offen sein soll für neue Rezepte und Zutaten und Kombinationen und überhaupt!

Kaffeekekse auf Teller

Das war´s dann – der Geschmack des Traumkuchens hat mich umgehauen. Wie doof war ich eigentlich all die Jahre über, dass ich Kaffee im Gebäck vermieden habe?!? Richtig kombiniert schmeckt das richtig toll!

Kaffeekekse auf Teller von oben

Deshalb gibt es bei mir heuer zum ersten Mal überhaupt Kaffeekekse zu Weihnachten. Walnuss-Mürbteig, Kaffeebuttercreme und Schokoglasur, ich liebe diese Dinger!

Das Rezept für die Kaffeekekse habe ich aus demselben Buch wie die Esterhazyeckerl, aus Weihnachten mit den Burgenländischen Hochzeitsbäckerinnen*. Im Gegensatz zum Rezept für die Esterhazyecken gibt es bei diesem Rezept aber doch etwas Kritik von mir.

Kaffeekekse auf Teller Nahaufnahme

Geschmacklich überzeugt das Rezept absolut, aber die Mengenangaben dürften nicht ganz stimmen. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten, aber mir blieb dennoch ein gutes Drittel der Creme übrig. Dabei habe ich die Creme wesentlich dicker aufdressiert als bei dem Rezeptbild im Buch.

Vielleicht liegt es daran, dass ich den Teig nicht ganz so dünn ausrollen konnte wie angegeben, also 2 mm. Bei mir war der Teig sehr bröselig und brüchig, dünner als knapp 3 mm ließ er sich nicht ausrollen.

Kaffeekekse auf Teller

Für mich war es allerdings nicht wirklich schlimm, dass Creme übrig blieb. Ich hatte von der modernen Schwarzwälder Kirschtorte einen halben tiefgekühlten Schokobiskuitboden übrig und habe daraus mit Hilfe der restlichen Kaffeecreme kurzerhand eine halbe Torte gezaubert.

Drei Kaffeekekse auf Teller

Beim nächsten Mal werde ich für die Kaffeekekse nur die Hälfte der Kaffeefüllung herstellen, das müsste reichen. Da ich das aber noch nicht probiert habe, gebe ich euch im Rezept die Zutatenmenge aus dem Buch an. Entscheidet selbst, ob ihr die gesamte Menge oder nur die halbe Menge zubereiten möchtet – meine Empfehlung ist wie gesagt die halbe Menge!

Kaffeekekse mit Kaffeecremefüllung Nahaufnahme

Mit diesem Rezept verabschiede ich mich in die Weihnachtsfeiertage. Ein ganz großes Danke an euch alle für´s Lesen, Liken und Kommentieren möchte ich noch los werden. Ihr wisst gar nicht, welche Freude ihr mir damit macht!

Drei Kaffeekekse von oben

Ich wünsche euch allen schöne, entspannte, friedliche und fröhliche Weihnachten! Habt es fein!

Kaffeekekse

  • Portionen: je nach Größe ca. 35-40 Stück
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Zutaten

Teig
280 g Mehl
180 g Butter (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)
100 g Staubzucker
100 g geriebene Walnüsse
1 TL gemahlener Kaffee

Creme
¼ l Milch, laktosefrei
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
100 g Kristallzucker
250 g Butter, Raumtemperatur (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)
1 Tasse starker Kaffee, abgekühlt

Dekoration
Ca. 100-150 g dunkle Schokolade, laktosefrei
Schoko-Mokka-Bohnen (sind je nach Marke laktosefrei)

Zubereitung
1. Backblech mit Backpapier belegen. Backrohr vorheizen auf 180° C Ober-/Unterhitze.
2. Die Zutaten mit der Küchenmaschine oder von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 2-3 mm dick ausrollen. Quadrate oder Rauten ausstechen, auf das Backblech legen und ca. 12-14 Minuten backen. Die Kekse sollen hellbraun, aber nicht dunkel werden.
3. Für die Creme das Puddingpulver mit etwa einem Viertel der Milch glattrühren. Die restliche Milch mit dem Zucker aufkochen, die Puddingpulvermischung unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen einrühren. Wenn die Mischung dicklich wird, den Topf vom Herd nehmen. Pudding mit einer Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bildet, und komplett auskühlen lassen.
4. Die weiche Butter mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer schlagen, bis sie cremig und fast weiß ist. Den Pudding löffelweise einrühren, dann nach und nach den Kaffee einarbeiten.
5. Die Creme in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen. Die Hälfte der Kekse umdrehen und die Creme aufdressieren, die restlichen Kekse als Deckel aufsetzen.
6. Die Schokolade klein hacken und bei niedriger Hitze schmelzen. Die Oberseite der Kekse in die Schokolade tunken, jedes Keks mit einer Mokkabohne verzieren. Erstarren lassen und kühl aufbewahren.

Kaffeekekse auf Teller Nahaufnahme

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2 Comments

  1. Schönen guten Abend.
    Könnte man nicht gleich den Pudding im Kaffee kochen?
    Kompliment zu deiner tollen Seite.
    Danke dafür.
    Schöne Grüße aus der Steiermark
    Erika

    • Eva Dragosits

      Hm. Interessante Idee – vielleicht gleich Kaffee zur Milchmischung geben? Das müsste eigentlich funktionieren!
      Danke für die Anregung und das liebe Kompliment, das tut gut und freut mich sehr 🙂 !
      Liebe Grüße in die Steiermark (bin übrigens dort geboren, in Bruck an der Mur)!
      Eva

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