Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Wie angekündigt verrate ich euch hier das Rezept für die Ribisel-Cheesecake-Tartelettes. Ihr erinnert euch vielleicht – diese Tartelettes wanderten in in die Grundmasse meines ersten Eises mit zwei Zutaten und sorgten dort für angenehmen säuerlich süßen Biss.

Die Ribisel-Cheesecake-Tartelettes sind absolut spontan entstanden. Nach etwa zehn Tagen Back-Abstinenz überkam mich letzte Woche um halb neun Uhr abends plötzlich ein akuter ich-muss-backen-Anfall. Ich musste unbedingt etwas backen, auf der Stelle.

Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Das erste Rezept, das mir in den Sinn kam, war das Rezept von Elli von den Zuckerfreunden LieberBacken für Johannisbeer-Tartelettes. Elli erklärt darin übrigens, dass sie ihre Tartelettes „Johannisbeer“-Tartelettes nennt, damit auch die deutschen LeserInnen wissen, was gemeint ist. Sie und ich würden eigentlich „Ribisel“ sagen; so heißten die roten Johannisbeeren in Österreich.

Ich hatte Ellis Tartelettes am selben Vormittag bewundert und mit ihr mitgefühlt, als sie beschrieb, dass die Vögel ihre Ribisel / Johannisbeeren fast vernichtet hatten. Mir ging´s genauso, allerdings nicht mit den Ribiseln / Johannisbeeren, sondern mit den Kirschen.

Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Nach einem kurzen Blick auf die Zutatenliste und in den Kühlschrank wollte ich mir schon ein anderes Rezept aussuchen. Die Zutaten für die Füllung hatte ich nicht daheim, und um halb neun abends sieht´s schlecht aus mit Einkäufen im Supermarkt. Beim zweiten Blick in den Kühlschrank kam mir die Erleuchtung. Topfen (= Quark; schon wieder so eine deutsch-österreichische Sache!) hatte ich zwar nicht vorrätig, aber ausreichend Frischkäse für eine Cheesecake-Füllung! Die Tartelettes waren gerettet, wenn auch mit leicht abgeänderter Füllung.

Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Die Zubereitung war einfach und ging schnell. Ellis Mürbteig war schnell geknetet. Ich muss gestehen, dass ich den Teig nicht einmal gekühlt habe, sondern sofort nach dem Kneten weiterverarbeitet habe. Ich habe ihn in acht Stücke geteilt, jedes Stück in Förmchengröße ausgerollt, in die Förmchen gedrückt und vorgebacken, und zwar ohne Blindbacken, also ohne den Teig mit Hülsenfrüchten oder ähnlichem zu beschweren.

Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Ihr seht, ich habe es mir diesmal wirklich leicht gemacht! Normalerweise arbeite ich sorgfältiger, aber diesmal wollte ich keine Kühlzeit einbehalten und auch nicht umständlich die Tartelettes mit Hülsenfrüchten beschweren und blindbacken. Funktioniert hat es trotzdem. Ich glaube allerdings schon, dass dem Teig eine Kühlzeit gut getan hätte. Beim nächsten Mal dann!

Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Die Fertigstellung der Tartelettes war ebenfalls einfach. Das Zeitaufwändigste daran war das Abperlen der Ribisel. Die Füllung war ruck-zuck zusammengerührt; bei den kleinen Mengen, die ihr für diese Tartelettes braucht, ist das wirklich kaum Aufwand.

Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Geschmacklich waren die Tartelettes ausgezeichnet. Der Mürbteigboden gibt einen schön buttrigen Geschmack, dazu die cremige Cheesecake-Füllung, und als Kontrapunkt zu all dem Süßen die fruchtige Säure der Ribisel / Johannisbeeren. Im Vergleich mit dem großen Bruder Cheesecake, etwa dem Marzipan-Cheesecake mit Blutorangen-Topping oder dem Zitronen-Limetten-Cheesecake mit Himbeeren, sind diese Tartelettes leichter, das Verhältnis von Mürbteig und Creme ausgewogener. Das hat was!

Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Ich muss allerdings zugeben, dass ich beides liebe, Cheesecake genauso wie Cheesecake-Tartelettes. Wenn ich mich zwischen den beiden Varianten entscheiden müsste, wüsste ich nicht, wie ich wählen sollte! Der Geschmack ist anders, aber jedes Mal top.

Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

Ribisel Cheesecake Tartelettes

  • Portionen: 8 Tartelettes zu 10 cm Durchmesser
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Zutaten
Mürbteig
200 g Mehl
125 g kalte Butter
1 Ei
80 g Zucker
1 Prise Salz

Füllung
250 g Frischkäse, laktosefrei
1 Ei
35 g Zucker
2 Hand voll Ribisel / rote Johannisbeeren

Zubereitung
1. Backrohr vorheizen auf 160° C Ober-/Unterhitze. Acht Tarteletteförmchen von 10 cm Durchmesser einfetten.
Anmerkung: Meine Förmchen haben eine Antihaftbeschichtung; ich muss gestehen, ich habe sie nicht eingefettet und konnte die Tartelettes trotzdem herauslösen.
2. Mürbteig herstellen:
Mit der Küchenmaschine: Mehl, Zucker und Salz in eine Rührschüssel geben. Die Butter in kleine Stücke schneiden und dazu geben, das Ei ebenfalls dazugeben. Mit dem Knethaken kneten, bis die Masse bröselig wird und sich zu einem Teig zu verbinden beginnt. Von Hand kurz durchkneten, bis der Teig glatt ist.
Von Hand: Mehl, Zucker und Salz auf die Arbeitsplatte häufen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und dazu geben, ebenso das Ei dazugeben. Mit den Händen gut durchkneten, bis ihr einen glatten Teig habt.
3. Den Teig in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Stück auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte zu einem Kreis von etwa 12 cm Durchmesser ausrollen. Jede Teigplatte in ein Förmchen drücken. Die Förmchen auf ein Backgitter stellen und im Backrohr etwa 7 Minuten vorbacken.
4. Während der Teig bäckt, die Ribisel / roten Johannisbeeren putzen. Für die Füllung alle Zutaten bis auf die Ribisel in eine kleine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren.
5. Nach der Vorbackzeit die Förmchen aus dem Backrohr nehmen. Die Füllung gleichmäßig auf die Förmchen verteilen, die Ribisel / roten Johannisbeeren darüber geben. Erneut 20 Minuten backen.
Aus dem Backrohr nehmen, abkühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und genießen!


Ribisel-Cheesecake-Tartelettes

42 Comments

  1. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

    • Jaja, einige Wörter sind doch unterschiedlich. Quark und Topfen, Ribisel und Johannisbeeren, Krümel und Brösel, und, wie ich neulich erst gelernt habe, Löffelbiskuits und Biskotten. Zum Glück gibt´s Google. Im Notfall kann man nachschauen, was gemeint ist 😉 !
      Bei der Hitze ist Backen, glaube ich, nicht das richtige. Ab morgen sollte es etwas kühler sein, jedenfalls hier bei uns. Ich hab zwar Pläne, aber derzeit keine Motivation, weil Hitze-schlapp. Kein ich-muss-backen Anfall in Sicht!
      Ganz liebe Grüße
      Eva

  2. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

  3. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

  4. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

  5. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
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    Liebste Grüße Maren

  6. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

  7. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

  8. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
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    Liebste Grüße Maren

  9. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

  10. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

  11. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
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    Liebste Grüße Maren

  12. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

  13. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
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  14. Liebe Eva,
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  15. Liebe Eva,
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    Liebste Grüße Maren

  16. Liebe Eva,
    Ich finde den Ausdruck Ribisel ehrlich gesagt viel charmanter 🙂 . Aber egal, wie man sie nennt, lecker sind sie in ihrer Säuerlichkeit. In cheesecake garantiert perfekt gebettet.
    Ich bekomme nach der Hitzewelle auch langsam einen Ich-muss-backen Anfall 😉 . Na, vielleicht morgen.
    Liebste Grüße Maren

  17. Liebe Eva,

    Die sehen wirklich fantastisch aus! Ich freue mich auch sehr, dass sie dir genauso gut geschmeckt haben, wie uns <3 <3 Ganz liebe Grüße nochmals, Elli

    • Danke! Bei diesen Tartelettes isst das Auge mit, finde ich. Der Rot-Weiß-Kontrast macht optisch richtig was her. Und ja, sie schmecken wirklich gut! Klein und fein.
      Ganz liebe Grüße zurück!
      Eva

  18. Das werde ich unbedingt mal ausprobieren, haha ich stehe gelcih auf und ab in die Küche :O 😀 NE NE NE ! Aber solbald ich Zeit habe !

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  34. Pingback: Marille-Kirsch-Tartelettes mit Lavendel | ichmussbacken

  35. Hallöchen 🙂
    Die Törtchen sehen zum anbeißen aus! Auch ich hab letztens einen Cheescake gebacken, allerdings mit Erdbeeren. Er war ein voller Erfolg 🙂
    Man findet ihn auf dem Blog zauberloeffel.wordpress.com

    Liebe Grüße
    Melanie

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