Erdnuss-Karamell-Tarte

Die Erdnuss-Karamell-Tarte ist ein Rezept für alle Fans von diesem bestimmten Schokoriegel mit Erdnüssen und Karamell. Die vertrage ich leider nicht, es sei denn, ich nehme Laktase-Tabletten dazu. Also lasse ich es lieber sein.

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Ich muss daher auf anderen Wegen an die Kombination von Erdnüssen, Schokolade und Karamell kommen, die ich so gerne mag. Diese Erdnuss-Karamell-Tarte ist ein tolles Beispiel dafür, wie man diese drei Zutaten kreativ verwenden kann. Der intensiv schokoladige Shortbread-Boden, die herrlich weiche Karamellcreme mit gesalzenen Erdnüssen und die Glasur aus einer dünnen Schicht dunkler Schokolade schmecken zusammen geradezu unglaublich gut. Wenn ich ehrlich bin, viel besser als Snickers!

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Eine kleine Warnung muss ich noch aussprechen: Die Tarte ist seeehr reichhaltig! Ein kleines Stückchen davon macht ganz schön satt. Sie hält aber problemlos einige Tage, wenn man sie kühl aufbewahrt!

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Erdnuss-Karamell-Tarte

  • Portionen: 1 Springform mit 26 cm Durchmesser
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Zutaten
Schokolade-Shortbread-Boden
200 g kalte Butter, in kleine Stückchen geschnitten (laktosefrei, wenn ihr empfindlich seid)
1 gestrichener TL Salz
100 g Zucker, am besten Staubzucker
175 g Mehl
75 g Kakaopulver

Karamell-Füllung
200 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
250 g Zucker
100 g Butter, Zimmertemperatur
220 g Schlagrahm (Sahne), laktosefrei

Glasur
100 g dunkle Schokolade, laktosefrei, gerieben oder fein gehackt

Zubereitung
Das Backrohr auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (26-28 cm Durchmesser) einfetten.

Butter, Zucker und Salz mit Küchenmaschine oder dem Handmixer mit dem Knethaken auf niedriger bis mittlerer Stufe verrühren. Die Mischung sollte nur geschmeidig werden, nicht weich oder schaumig.

Mehl und Kakao in eine kleine Schüssel sieben und vermischen. Zu der Butter-Mischung geben und mit dem Handmixer/der Küchenmaschine bei niedriger Stufe unterrühren, bis sich die Zutaten zu einem Teig verbinden.

Den Teig in die Springform geben und mit den Händen fest drücken. Wenn möglich, 1-2 Stunden kalt stellen.

Den Boden 12 Minuten auf der mittleren Schiene vorbacken, dann aus der Form nehmen und auskühlen lassen. Das Backrohr eingeschaltet lassen.

Für die Füllung die Erdnüsse grob hacken. Die Butter in kleine Stücke schneiden. Den Schlagrahm in einem kleinen Topf erhitzen und vom Herd nehmen.

Zucker und 100 ml Wasser in einem mittelgroßen Topf auf dem Herd bei niedriger Hitze aufkochen und so lange köcheln lassen, bis ein goldener Sirup entsteht erhitzen und zu goldgelbem Karamell schmelzen. Laut Rezept dauert das 5-10 Minuten, bei mir aber fast 20 Minuten. Also nicht ungeduldig werden, es wird schon!

Den Topf vom Herd nehmen, Butter und Sahne unterrühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen und erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist.

Den Zucker in einem weiten Topf bei mittlerer Hitze ohne Rühren erwärmen, bis er an den Rändern zu schmelzen beginnt und allmählich goldbraun wird. Topf dabei immer wieder leicht schwenken. Den Topf vom Herd geben, die Butter und den heißen Schlagrahm dazu geben und einrühren. Dabei kann es passieren, dass das Karamell erstarrt. Keine Angst, das löst sich wieder auf: Topf zurück auf den Herd stellen und rühren, bis ihr ein glattes Karamell habt. Falls doch Zuckerklumpen zurück bleiben, gießt ihr das Karamell durch ein Nudelsieb oder ein feines Sieb.

Die gehackten Erdnüsse unter das Karamell rühren und die Mischung 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Die Mischung sollte etwas eindicken und in eurer Küche müsste es jetzt himmlisch nach Karamell duften!

Die Karamell-Füllung auf den Schokolade-Boden gießen. Die Tarte weitere 15 Minuten backen, dann aus dem Backrohr nehmen.

Sofort die geriebene oder gehackte Schokolade auf der heißen Karamellschicht verteilen und kurz warten, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Schokolade mit einem Silikonpinsel vorsichtig so verteilen, dass die Erdnuss-Karamell-Tarte komplett damit überzogen ist.

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Abkühlen lassen und genießen – mmmhh. Ist doch eine gute Alternative zu Snickers, oder?

No Comments

  1. Wenn man Butter durch Alsan und den Schlagrahm durch vegane Sahne http://www.vegansuche.de/#!/search/sahne austauscht kann man das Rezept super simpel veganisieren 😉

    • Danke für den Tipp! Das Karamell ist für mich das Highlight an dieser Tarte. Oft wird in Rezepten Karamell aus gekochter Kondensmilch verwendet, und das enthält extrem viel Laktose. Dieses hier ist laktosefrei – die vegane Variante von vegansuche.de schmeckt sicher genauso lecker!

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