Buttermilchkuchen mit Schoko-Stückchen

Dieser Buttermilchkuchen mit Schoko-Stückchen schmeckt spektakulärer als er aussieht. Saftig, buttrig, schokoladig. Vor allem mit einer Tasse Kaffee macht er sich ausgezeichnet.

Bei der Zubereitung der Teigmasse ist es ganz wichtig, dass Butter, Eier und Buttermilch zimmerwarm sind. Man sollte sie daher am besten mindestens 2 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.

Ich entscheide mich oft sehr spontan zum Backen. Die Zutaten sind dann natürlich nicht zimmerwarm, sondern kühlschrankkalt. Mit kalten Zutaten funktioniert dieser Teil aber nicht.

Buttermilchkuchen

Ich wende daher folgende Tricks an, um die Zutaten in kurzer Zeit zumindest leicht zu erwärmen:

  • Die Eier lege ich in eine kleine Schüssel und lasse heißes Wasser aus dem Wasserhahn darüber rinnen, bis sie sich lauwarm anfühlen.
  • Die Butter gebe ich kleingeschnitten in die Rührschüssel und erwärme sie in einem Wasserbad (oder über dem Topf mit kochenden Nudeln). Im Winter stelle die Rührschüssel kurz auf den eingeheizten Ofen.

Die Zutaten sind danach etwas angewärmt. Es dauert zwar trotzdem einige Zeit, bis sie sich beim Rühren in der Küchenmaschine zu einer homogenen Masse verbinden, aber insgesamt funktionieren diese Methoden recht gut.

Diesmal habe ich die Zutaten rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen, und der Teig ist trotzdem ein kleines bisschen geronnen. Das scheint aber nichts auszumachen. Das Resultat war wie jedes Mal ausgezeichnet – der Kuchen war noch am selben Tag weg.

Ich mag diesen Kuchen am liebsten mit dunkler Schokolade. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der Buttermilch-Kuchen auch mit gehackten Nüssen sehr gut schmeckt, oder mit frischen Himbeeren.

Aug 13 Buttermilchkuchen mit Schokolade website

Buttermilchkuchen mit Schoko-Stückchen

  • Portionen: 1 Kastenkuchenform, ca. 11x30cm
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Zutaten
120 g Butter
300 g feiner Zucker
1 EL Vanillezucker (kein Vanillin)
3 Eier
200 g Mehl
½ TL Natron
½ TL Salz
120 ml Buttermilch, laktosefrei
80g – 100 g dunkle Schokolade, laktosefrei, grob gehackt (z.B. Lindt 70%, Merci 72%)

Zubereitung
Den Backofen auf 175° C vorheizen.

Eine Kastenkuchenform (~ 30cm x 11cm) einfetten und mit Mehl bestäuben. Das hilft sehr dabei, diesen Kuchen in einem Stück aus der Form zu bekommen. Ich weiß das aus eigener (und nicht nur einmaliger) Erfahrung. Einfetten und Bestäuben ist zwar ein gewisser Aufwand, lohnt sich aber wirklich.

Die zimmerwarme Butter, den Zucker und den Vanillezucker gründlich schaumig rühren. Das dauert mit einer Küchenmaschine mindestens 5 Minuten, eher länger – vor allem dann, wenn die Butter nicht zimmerwarm ist.

Die Eier einzeln dazu geben und jeweils mindestens eine Minute unterschlagen.

Mehl, Natron und Salz in einer kleinen Schüssel vermischen.

Ein Drittel der Mehlmischung und die Hälfte der Buttermilch zur Ei-Zucker-Mischung geben. Gut unterrühren. Das nächste Drittel der Mehlmischung und die restliche Buttermilch dazu geben und wiederum gut unterrühren. Den Rest der Mehlmischung unterrühren, bis alle Zutaten gut vermischt sind. Nicht zu lange rühren!

Die Schokoladestücken mit einem Kochlöffel einrühren.

Den Teig in die vorbereitete Kastenkuchenform geben und glatt streichen.

Ca. 50-55 Minuten goldbraun backen. Bei meinem eher langsamen Backofen dauert es gut 55 Minuten, bis der Kuchen durch ist.

Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in den Kuchen stecken und herausziehen. Wenn kein Teig am Stäbchen haften bleibt, ist der Kuchen fertig.

Kurz in der Form auskühlen lassen, dann auf eine Tortenplatte stürzen.

Den ausgekühlten Kuchen nach Belieben mit Staubzucker bestäuben.

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Anmerkung:
Ich bevorzuge den Kuchen mit weniger Schokolade, nämlich 80g. Ich finde, dass dadurch der feine Geschmack des Teiges besser zur Geltung kommt. Familie und Freunde dürften eher Schokoholics sein – sie stehen auf die 100g-Version.

Rezept nach: Buttermilchkuchen von Tarek Malouf (2013), Kuchenglück: Ostfildern, Jan Thorbecke Verlag.

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