Crunchy Müsli

Crunchy Müsli

Granola

Ich esse keine Müslis aus dem Supermarkt, da diese oft Zutaten enthalten, die ich nicht gut vertrage, wie z.B. Laktose, Oligofruktose, Trockenfrüchte. Ich mache mein Müsli lieber selbst, zum Beispiel nach diesem Rezept. So kann ich sicher sein, dass im Müsli nur Zutaten sind, mit denen ich keine Probleme habe.

Im Originalrezept wird dieses Crunchy Müsli nicht wie unten angegeben mit Reissirup, sondern mit Honig und Ahornsirup hergestellt. Beides ist bei Fruktoseintoleranz problematisch.

Granola

Das letzte Mal machte ich dieses Crunchy Müsli für einen Brunch mit Freunden. Da ich sicher sein wollte, dass es allen schmeckt, hielt ich mich an die Honig-Ahornsirup Variante. Zu meiner Überraschung stellte sich heraus, dass ich dieses Müsli gut vertrage, obwohl es Fruktose enthält. Vielleicht liegt das daran, dass ich keine Riesenmengen vertilge, sondern nur einige Esslöffel.

Ich gebe also für diejenigen, die nicht so empfindlich auf Fruktose reagieren, die Honig-Ahornsirup-Zubereitung in Klammern.

Das Müsli schmeckt in jedem Fall sehr gut, meiner Meinung nach besser als Müsli aus dem Supermarkt. Es ist knusprig und nussig und passt hervorragend zu Joghurt. Es macht auch angenehm satt.

Das Bild zeigt die Honig-Ahornsirup Version, die ich für den Brunch machte.

Crunchy Müsli


Zutaten
500 g Haferflocken; ich bevorzuge kleinblättrige
50 g Kokosflocken
100 g Sonnenblumenkerne
110 g Kürbiskerne
120 g ganze Mandeln, ungeschält
110 g Pekannüsse oder Walnüsse
60 g Öl, z.B. Sonnenblumenöl

Für eine fruktosefreie Variante
150 g Reissirup

Für eine fruktosehältige Variante
75 g Honig
75 g Ahornsirup

Zubereitung
Kürbiskerne, Mandeln und Pekannüsse bzw. Walnüsse grob hacken.

Haferflocken, Kokosflocken, Sonnenblumenkerne und gehackte Nüsse in einer großen Rührschüssel vermischen. Die Schüssel muss wirklich groß sein! Ich verwende die Schüssel meiner Küchenmaschine, alle anderen Schüsseln sind zu klein.

Die Hälfte der Mischung in eine andere Schüssel geben

In einem kleinen Topf Öl und Reissirup (bzw. Öl, Honig und Ahornsirup) erwärmen, bis die Mischung dünnflüssig ist. Über eine Hälfte der Haferflockenmischung gießen und mit einem Kochlöffel unterrühren. Falls die Mischung zu feucht ist und zusammenklebt, trockene Haferflocken dazugeben. Das war bei mir allerdings noch nie nötig; die angegebenen Mengen funktionieren sehr gut.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Flocken-Öl-Sirup-Mischung gleichmäßig darauf verteilen und bei 130° C (Umluft) etwa 60 Minuten lang backen. Gelegentlich umrühren. Die Mischung sollte goldbraun sein.

Die gebackene Mischung abkühlen lassen, dann in die trockenen Zutaten geben und gut untermischen. Falls größere gebackene Teile zusammenkleben, kann man sie dabei in mundgerechte Knusperstückchen zerkleinern.

In einem luftdichten Behälter aufbewahren.

Variation 1, Schoko Crunchy Müsli
2 gehäufte Esslöffel Kakaopulver zur trockenen Mischung geben, während die andere Hälfte im Backrohr ist. Gut untermischen. Die gebackene Mischung abkühlen lassen, unter die Kakao-Haferflockenmischung geben und wiederum gut untermischen.

Variation 2, Crunch Müsli mit Trockenfrüchten
Das Originalrezept enthält 230 g (⅔ cup) Rosinen oder Sultaninen und 110 g getrocknete, kleingeschnittene Datteln oder Feigen (Ich weiß leider nicht, wie viele Cups Datteln/Feigen das sind, da ich nie Trockenfrüchte verwende.)

Wenn du kein Problem mit Fruktose hast, kannst du die Trockenfrüchte Früchte zusammen mit der Sirup-Haferflocken-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles gut vermischen.

Rezept nach: whatkatieate.blogspot.com

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